13.12. 2017
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Zukunftsaufgabe Altbergbau

 
Rückblick auf das 17. Altbergbau-Kolloquium, 16. – 18. November 2017, in Freiberg
 
Zum 17. Altbergbau-Kolloquium nahmen ca. 360 Teilnehmer aus dem Inland sowie aus Polen, Belgien, Österreich, Bulgarien, Russland und der Schweiz teil.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war die Sanierung von Hinterlassenschaften des Wismutbergbaus und Wismut-Altbergbaus.

Die Veranstalter, das Institut für Geotechnik und das Institut für Markscheidewesen und Geodäsie der TU Bergakademie Freiberg sowie der Arbeitskreis „Altbergbau“ der Fachsektion für Ingenieurgeologie der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik und des Deutschen Markscheidervereins zeigten sich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

Die Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers der Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, statt. Er referierte u.a. am zweiten Tag (17. November) über den Uranbergbau in Sachsen und Thüringen sowie Böhmen und Mähren und seine Hinterlassenschaften.

Auf der mittlerweile 17. Tagung wurden Geotechnikern, Markscheidern, Spezialtiefbauern und Bauingenieuren sowie Vertretern aus Behörden, Lehre und Forschung neue Ergebnisse, Erkenntnisse, Arbeitsmethoden und technische Lösungen auf dem Gebiet der Erkundung, Bewertung, Sicherung und Verwahrung von Altbergbau und unterirdischen Hohlräumen vorgestellt. Außerdem dient die jährlich an wechselnden Standorten stattfindende Tagung dem Erfahrungsaustausch und der Kontaktpflege.

Im Rahmen des Kolloquiums wurden von DGGT e. V. und DMV e. V. die zwei folgenden Empfehlungen der AK 4.6 Altbergbau veröffentlicht:

  • Empfehlung über Wasserführende Stollen - Erkundung, Bewertung und Sanierung
  • Empfehlung über geotechnisch-markscheiderische Untersuchung, Bewertung und Sanierung von altbergbaulichen Anlagen

und stehen hier zum Download bereit.

Eine gelungene Abendveranstaltung im Tivoli sowie zwei Exkursionen an den Standort Schacht 371 in Hartenstein sowie den Wismut-Altstandort Markus-Semmler-Stolln in Schneeberg rundeten diese Veranstaltung ab.