13.12. 2017
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FABERG endet am 31.12.2015

Am 20. Oktober 2015 fand die letzte Sitzung des Arbeitsausschusses Markscheidewesen unter dem Dach des FABERG statt. Wie den verschiedenen Gremien bereits mitgeteilt, wird der FABERG Normenausschuss Bergbau im DIN e.V. zum 31.12.2015 aufgelöst.

Das Ende des FABERG bedeutet nicht, dass die Normung für den Bergbau nicht mehr erforderlich wäre. Ohne eine gesicherte technische Grundlage, wie sie DIN-Normen darstellen, ist ein ordnungsgemäßer Bergbau nicht möglich. Daher werden viele der FABERG-Gremien ab 2016 in anderen DIN-Normenausschüssen weitergeführt, so auch der Arbeitsausschuss Markscheidewesen.

Die letzte Sitzung stand ganz im Zeichen des Übergangs in die neue Zuständigkeit des Normenausschusses Bauwesen (NABau). Insbesondere muss die notwendige Finanzierung der Normungsarbeit, die bisher durch die Förderer des FABERG wahrgenommen wurde, in Zukunft auf andere Weise sichergestellt werden. Ohne eine ausreichende Finanzierung ist die Durchführung von Normungsprojekten, die durch DIN entsprechend seiner Satzung für die interessierten Kreise durchgeführt wird, nicht möglich.

Obmann des AA Markscheidewesen dankt Herrn Blasgude

Zum Foto:

Der Obmann des AA Markscheidewesen, Herr Sven Asmus (re.), dankt dem Geschäftsführer des FABERG, Herrn Hans Georg Blasgude, für die jahrelange vorbildliche Betreuung des Arbeitsausschusses und seiner Arbeitskreise und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Herr Blasgude bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und verweist auf die 55 durch den AA erarbeiteten Normen.

(c) Foto Andreas Frische

Das Normenwerk DIN 21901 ff. "Bergmännisches Risswerk" stellt ein aktuelles, den Stand der Technik wiederspiegelndes Regelwerk dar und bildet die Grundlage für das gesetzliche und das betriebliche Risswerk, ohne das die Führung eines Bergwerks nicht möglich wäre. Herr Blasgude wünscht dem Arbeitsausschuss in der neuen Zuständigkeit weiterhin viel Erfolg.