16.10. 2021
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Whatchado-Auftritt des DMV ist online

v DMV Logo News RGBPeine, 06.09.2019

Pressemitteilung

Whatchado-Auftritt des DMV ist online

Der Deutsche Markscheider-Verein e.V. (DMV e.V.) geht neue Wege zur Nachwuchsansprache und Steigerung der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Seit dem 6. September 2019 ist die Profilseite des DMV e.V. auf der online-Plattform Whatchado veröffentlicht und somit ein weiteres Projekt des AK Zukunft abgeschlossen.

Zukunft

Der Deutsche Markscheider-Verein e.V. ist seit Jahren intensiv damit befasst, seine Zukunftsfähigkeit im Focus zu halten. Die Mitglieder sind im Rahmen eines Strategieprozesses in die Diskussion einbezogen. Dem Vorstand des DMV ist es ein besonderes Anliegen, den jüngeren Kolleginnen und Kollegen eine Plattform für die Einbringung ihrer Ideen und Fragestellungen zu verschaffen.

In diesem Sinn versteht sich der Arbeitskreis "Zukunft" als Frühwarninstrument und Stichwortgeber für Beirat und Vorstand, denn aus der Perspektive der Studierenden, Referendare und der frisch im Beruf stehenden Absolventen sieht die Welt anders aus als für die Älteren.

Der AK ist offen für alle Interessierten und freut sich über Anregungen. Die Arbeitsergebnisse tragen dazu bei, die Energie des DMV in die richtige Richtung zu lenken und beim "Hängen der Stunde" mitzuwirken. Dies ist weder eine triviale, noch eine mühelose, aber mit Sicherheit eine herausfordernde und für das Markscheidewesen wichtige Aufgabe

Kontakt:
Assessor des Markscheidefachs
Dipl.-Ing. Robert Wand
Tel.: +49 151 57702060
E-Mail

Aktuelles Ergebnis des Arbeitskreises:

Whatchado-Auftritt des DMV ist online

Rechtliche Grundlagen

Die auf dem Bundesberggesetz (BBergG) beruhenden markscheiderischen Arbeiten sind in der Verordnung über Markscheiderische Arbeiten und Beobachtungen der Oberfläche (Markscheider-Bergverordnung - MarkschBergV) vom 19. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2631) geregelt.

Aufgrund des Fortschrittes in der Mess- und Darstellungstechnik sowie durch die Einführung neuer Bezugssysteme und von Geobasisdaten der Landesvermessung, ist eine Überarbeitung dieses zentralen Regelwerkes erforderlich geworden. Durch eine aus Industrie- und Behördenvertretern zusammengesetzte Arbeitsgruppe sind Novellierungsansätze erarbeitet und dem Länderausschuss Bergbau vorgelegt worden. Zurzeit wird die weitere Umsetzung im Bundeswirtschaftsministerium geprüft.
 
Kontakt:
Herr Ass. d. Markscheidefachs Joachim Deutschmann
Tel.: +49 173 8146655 
E-Mail

Öffentlichkeitsarbeit

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit unterstützt den Vorstand und die Mitglieder bei der Aussendarstellung des Vereins, ihrem Engagement in Fachverbänden und berät die örtlichen Vorbereitungsausschüsse bei der Planung und Ausrichtung der alle zwei Jahre stattfindenden Wissenschatlichen Tagungen.
 
Kontakt:
Herr Roman Kaden
Dipl.-Ing. Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie
Tel.: +49 37605 80349
E-Mail

 

InformationsmaterialInformationsmaterial

#TitelGrößeAktualisiert am
1Flyer Informationen zum DMVFlyer Informationen zum DMV226.17 KB11.11.2019
2Flyer MarkscheidewesenFlyer Markscheidewesen2.53 MB11.11.2019
3Flyer Der Weg zum MarkscheiderFlyer Der Weg zum Markscheider9.34 MB09.10.2013
4Broschüre "Neue Berufe der Geoinformationstechnologie"Broschüre "Neue Berufe der Geoinformationstechnologie"3.21 MB01.08.2015
5Flyer Mine SurveyingFlyer Mine Surveying3.44 MB01.08.2015

Bodenbewegungen

Prognose, Überwachung, Analyse und Vermeidung von Bodenbewegungen gehören zu den zentralen Arbeitsfeldern des Markscheidewesens. Besondere Bedeutung erlangt hierbei die Unterscheidung bergbaubedingter Bewegungen von denen aus Baugrund oder aus anderen urbanen Eingriffen, wie z.B. Grundwassernutzung oder Tiefbauprojekten. Abgerundet wird dieses Feld durch die bauliche oder finanzielle Regulierung auftretender Bergschäden.
 
Prinzip des gebirgsdynamischen Prozesses im Steinkohlentiefbau:
Der Abbau einer Flözfläche (schraffiert) führt zum Hereinbrechen der nahen Dachschichten. Die Gesteinsschichten des Deckgebirges biegen sich elastisch durch und an der Tagesoberfläche bildet sich eine Senkungsmulde heraus. Der durch den Abbau geschaffene Hohlraum verfüllt sich und kompaktiert. Die Abläufe vollziehen sich langsam und über relativ lange Zeiträume hin.
 
 Senkung

Im Zuge der Stilllegung von Bergwerken werden häufig die Wasserhaltungen zur Abförderung des Grubenwassers eingestellt. Die daraus folgende Flutung der Grubenräume und Resthohlräume im Gebirge können zu Hebungen an der Tagesoberfläche führen. Die damit in Zusammenhang stehenden Fragestellungen werden vom Arbeitskreis Hebungen bearbeitet.
 

Kontakt:
Herr Markscheider Dr.-Ing. Olaf Wallner
Tel.: +49 37605 80-150
E-Mail

Messverfahren

Bergbau, Rohstoffgewinnung und Tunnelbau erfordern aufgrund spezieller Anforderungen und Gegebenheiten oft besondere Messverfahren und Instrumente. Zur Erfassung und Überwachung von Massenverzehr, Bewegungen oder Umweltveränderungen werden modernste Verfahren und Messinstrumente eingesetzt oder auf bergbauliche Bedingungen hin angepasst.
 
Ein ad hoc-Arbeitskreis Laserscanning hat Grundsätze zum Einsatz von terrestrischen und airborne Laserscannern für den Untertage-/ Übertagebergbau erarbeitet. Diese stehen unten zum Download zur Verfügung.
 
Von einem weiteren ad hoc-Arbeitskreis Radarinterferometrie sind Grundsätze zum Einsatz von satellitengestützten Verfahren der Radarinterferometrie zur Erfassung von Höhenänderungen. Diese stehen ebenfalls unten zum Download zur Verfügung.
 
Fachliche Anforderungen der Rohstoff- und Bergbauindustrie an satellitengestützte Radarinterferometrie-Verfahren wurden / wurden u.a. im Rahmen der Projekte TERRAFIRMA und GMES4MINING diskutiert. Weitere Informationen dazu:
 
Kontakt:
Herr Ass. d. Markscheidefachs Norbert Benecke
Tel.: +49 201 172-2012
E-Mail

 

MessverfahrenMessverfahren

#TitelGrößeAktualisiert am
1Pressemitteilung Radarinterferometrie 2013Pressemitteilung Radarinterferometrie 2013285.5 KB19.11.2013
2Radarinterferometrie GrundsätzeRadarinterferometrie Grundsätze138.74 KB17.11.2013
3Laserscanner GrundsätzeLaserscanner Grundsätze52.57 KB31.07.2015
4Pressetext LaserscanningPressetext Laserscanning115.45 KB03.11.2013

Altbergbau

DGGT / DMV-Arbeitskreis AK 4.6 - Altbergbau

DMV und DGGT - Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (Fachsektion Ingenieurgeologie) unterhalten mit dem Arbeitskreis AK 4.6 "Altbergbau" eine enge fachliche Kooperation zur Bearbeitung der geotechnischen Aufgabenstellungen, die sich aus den Hinterlassenschaften des Altbergbaus ergeben. Im Vordergrund stehen technische Fragen der Sicherung, Verwahrung oder Sanierung mit der dazu notwendigen Dokumentation.

Die Empfehlungen des Arbeitskreises AK 4.6 "Altbergbau" sind im Jahr 2020 mit dem Titel "Geotechnisch-markscheiderische Untersuchung, Bewertung und Sanierung von altbergbaulichen Anlagen" im Verlag Wilhelm Ernst & Sohn (ISBN 978-3-433-03296-1) erschienen.

Risswerk

Das gemäß § 63 BBergG (Bundesberggesetz) für einen Bergbaubetrieb zu führende Risswerk ist die zentrale Dokumentation des bergbaulichen Geschehens. Hinzu kommen betriebliche Unterlagen, die der technischen Betriebsführung oder dem Informationsaustausch zu amtlichen und öffentlichen Stellen dienen. Seit langer Zeit werden bereits in Bergbau- und Rohstoffbetrieben und den zuständigen Behörden zur Erzeugung, Bearbeitung und Verwaltung der Risse, Karten und Pläne CAD- und GI-Systeme eingesetzt.

 


 

Die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) hat im Jahr 1991 die Einführung des Europäischen Terrestrischen Referenzsystems 1989 (ETRS89) für die Bereiche Landesvermessung und Katasterverwaltung beschlossen. Es basiert auf dem geozentrisch gelagerten Ellipsoid des Geodetic Reference System 1980 (GRS80). Im Jahr 1995 wurde weiterhin die Universale Transversale Mercator-Abbildung (UTM) als verebnete Darstellung festgelegt.

 

Der Ad-hoc-Arbeitskreis ETRS89 wurde beauftragt, Empfehlungen zur Einführung des amtlichen Lagebezugssystems ETRS89/UTM im Bergbau zu erarbeiten. Erste Ergebnisse des Arbeitskreises wurden auf der wissenschaftlichen Tagung „Energie und Rohstoffe 2011" des DMV in Freiberg in einem Workshop vorgestellt. Hinweise aus der dort geführten Diskussion sowie aus der Abstimmung mit dem Arbeitskreis Grundlagen des FABERG wurden aufgenommen und in den Bericht des Arbeitskreises eingearbeitet.

 

Der Arbeitskreis hat im Juli 2013 als Ergebnis die "Empfehlungen zur Einführung des Lagebezugssystems ETRS89/UTM im Bergbau" vorgelegt mit den inhaltlichen Schwerpunkten:

  • Koordinatentransformation
  • Korrekturwerte im Lagebezug ETRS89/UTM
  • Anforderungen an die Normung
  • Empfehlungen an die Bergbehörden
  • Fristen und Übergangsregelungen zur Umstellung von Risswerken
  • Empfehlungen für Risswerk führende Personen

 

Kontakt:
Herr Dr.-Ing. Frieder Tonn
K+S Aktiengesellschaft
Tel.: +49 561 9301-1777
E-Mail

 

RisswerkRisswerk

Normung

Die markscheiderischen Normungsaktivitäten sind beim Normenausschuss Bauwesen, Fachbereich 03 – Geodäsie, Geoinformation, Arbeitsausschuss 05 - Markscheidewesen des DIN angesiedelt.
 
Obmann des Arbeitsausschuss Markscheidewesen:
Markscheider Dipl.-Ing. Volker Busse
BGE Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
Abteilung Geoinformation
Eschenstr. 55
31224 Peine
 
Tel.: +49 5171 43-1475
E-Mail